Ziel der Leitmedien: BSW klein halten

So interpretiert der Tagesspiegel am 30.6.26. den öffentlichen Brief des BSW, Bündnis Sahra Wagenknecht, an die AfD. Er steht mit seinem Framing nicht allein.

Der Spiegel interpretiert, das BSW suche den Schulterschluss mit der AfD.  Focus online titelt „Geheimbrief: BSW schlägt AfD Zusammenarbeit vor“ und nennt den Brief ein Hilferuf von Sahra Wagenknecht, um wieder mediale Aufmerksamkeit zu erzielen. So auch die Süddeutsche, auch die taz, der Brief sei ein Dokument der Verzweiflung. Die Tagesschau intepretiert, das BSW buhle um Aufmerksamkeit und ebene der Normalisierung der AfD den Weg. Es wird bewertet statt genauer zu berichten.

Was steht nun im Brief?

Es sind nur zwei Seiten. Die „Brandmauer“ wird kritisiert, aber, wie schon früher formuliert, in manchen Sachfragen könne man zusammen stimmen. Es werden die Themen benannt, wo das BSW mit der AfD über Kreuz liegt.Und am Ende ergeht eine Einladung an die AfD zu einem Streitgespräch Wagenknecht/Weidel. Nichts mit Liebesflirt wie der Tagespiegel oben suggeriert,

Wahlumfragen als Mittel zum Zweck

Falsche Wahlvorhersagen sind nichts Neues. Bezüglich des BSW soll die Prognose „unter 5 Prozent“ suggerieren, diese Partei zu wählen wäre eine verlorene Stimme. Es bleibt abzuwarten, wie auch hier Prognosen und Realität auseinanderklaffen werden. Außer Frage ist, das BSW stört das klassische Parteiengefüge. Sie ist gefährlich ehrlich und muss deshalb marginalisert werden.

Link zum Thema: https://www.berliner-zeitung.de/article/bsw-brief-an-die-afd-warum-viele-medien-laut-analyse-die-kritik-an-weidel-und-chrupalla-ausblenden-10154393

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