„Eine Zensur findet nicht statt“ – so heißt es in Artikel 5 Grundgesetz. Norbert Härings investigative Recherchen zu seinem Buch „Der Wahrheitskomplex“ zeichnen jedoch ein anderes Bild: Vermeintlich unabhängige Nichtregierungsorganisationen überwachen nahezu in Echtzeit alles, was online geschrieben, gesagt oder veröffentlicht wird. Das Ziel: Die Verbreitung von Desinformation verhindern und opportune Wahrheiten vervielfältigen. Dabei schrecken sie auch vor Verleumdungskampagnen und der sozialen Vernichtung kritischer Stimmen nicht zurück.
Ein aktuelles Abbild unseres Landes: Polarisierte Gesellschaft und gespaltene Meinungslandschaften. Rechts ist links und umgekehrt, konservativ gibt es nicht mehr, liberal ist neuerdings libertär. Sicherheit kommt vor Freiheit. Friede ist nicht mehr wichtig und das Klima ist an allem schuld. Der Fake regiert die Welt, die Wahrheit ist spurlos verschwunden und wer sie benennt, hat schon verloren.
Seit dem Jahr 2020 treibt die NATO eine neue Form der psychologischen Kriegsführung voran: die sogenannte „Kognitive Kriegsführung“ („Cognitive Warfare“), die als die „fortschrittlichste Form der Manipulation“ bezeichnet wird. Diese nimmt die Psyche jedes Menschen direkt ins Visier, mit einem ganz bestimmten Ziel: unseren Verstand wie einen Computer zu „hacken“. Der Propagandaforscher Jonas Tögel erläutert die Hintergründe und Entstehungsgeschichte der Kognitiven Kriegsführung: vom Beginn moderner Kriegspropaganda vor 100 Jahren über die Militarisierung der Neurowissenschaften bis hin zu Zukunftstechnologien wie Nano-Robotern oder Neurowaffen. Und er zeigt, dass der Gedankenkrieg über sogenannte „Soft-Power-Techniken“ bereits heute meist unbemerkt stattfindet.
Krieg kann nur stattfinden,wenn das Volk zustimmt. Es muss dementsprechend bearbeitet werden.
75 Jahre nach ihrer Gründung scheint die NATO auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Eine blutige Spur sowie drei große Mythen ziehen sich durch die Geschichte des „Wertebündnisses“ von seiner Gründung bis in die Gegenwart. Heute fordern der Stellvertreterkrieg gegen Russland in der Ukraine, soziale Verwerfungen durch exzessives Hochrüsten sowie die Einkreisung Chinas in Asien den Militärpakt in nie da gewesener Form heraus. Die NATO setzt auf Eskalation.
Degrowth – Wachstumsrücknahme oder Postwachstum – ist ein provozierendes Schlagwort, aus dem sich inzwischen ein eigenes Forschungsfeld und ein neuer Bezugspunkt vielfältiger sozialökologischer Bewegungen entwickelt haben. Dieser Band stellt sieben Kritikformen dieses Einspruchs gegen die Hegemonie des Wirtschaftswachstums vor: ökologische, sozial-ökonomische und kulturelle Kritik, Kapitalismuskritik, feministische, Industrialismus- sowie Nord-Süd-Kritik. Darüber hinaus ist Postwachstum eine Vision für eine andere Gesellschaft und skizziert Pfade für eine systemische Transfomation. Der Band gibt einen Überblick zu Vorschlägen wie Wachstumsunabhängigkeit, Arbeitszeitverkürzung und Maximaleinkommen, außerdem erklärt er zentrale Konzepte wie Konvivialität, Selbstbestimmung und Care.

Sagen Medien wirklich „was ist“? In den tonangebenden Medien ist ein Meinungskorridor entstanden, in dem unliebsame Fakten zu oft keinen Platz finden. Das Versagen der Qualitätskontrolle des Spiegel im Fall Relotius oder die fehlegleitete Berichterstattung zur Skripal-Affäre sind nur prominente Beispiele einer grundlegenden Fehlentwicklung im Journalismus, der bereits bei der Ausbildungsphase der großen Medienkonzerne beginnt.
Anhand vieler konkreter Fälle zeigt der Autor, wie Medien eine verzerrte Wirklichkeit schaffen, die ähnlich der viel gescholtenen Filterblasen der ´sozialen´ Medien mit der Realität oft nur wenig zu tun hat. Und Kritik fehlt. Jüngstes Beispiel, Minister Altmeier korrigiert in der Tagesschau seine Stromprognose und fordert dabei den weiteren Ausbau der Wind- und Solarenergie. Jedoch keinerlei Rückfrage erfolgt, warum er genau das die letzten Jahre so massiv behindert hat.
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Das Buch zum Link. „Die Krise des durch massive menschliche Eingriffe beschädigten Lebens auf der Erde, die unter dem Namen Anthropozän firmiert, ist eng mit einem technokratischen Programm verbunden, das die Natur zu einer abgespaltenen und beherrschbaren Ressource in der Hand des Menschen degradiert.“
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Dieses Buch sollte weite Verbreitung finden, besonders unter der Ärzteschaft. Der Medizinjournalist Ehgartner verfolgt seit vielen Jahren in der Literatur und auf Kongressen das Impfwesen. Es stellt die Erfolge von Impfungen dar, aber auch die Schattenseiten. Er kritisiert die zu enge Verbandelung der Industrie mit der EMA (Europäische Arzneimittel-Agentur), die zu 90% (2018) von der Pharmaindustrie finanziert wird. Damit wird deren Kontrollfunktion geschwächt. So ist beispielsweise erklärbar, dass kein Druck seitens der Behörde auf die Impfstoffproduzenten ausgeübt wird, nach Ersatz für den Wirkverstärker in Totimpfstoffen, das giftige und körperfremde Aluminium, zu suchen trotz wissenschaftlicher Beweise für die Aluminium-Toxizität. Das injizierte Aluminium ist an der starken Zunahme von Autoimmunkrankheiten beteiligt (Fast jedes zehnte Kind ist von Neurodermitis betroffen, TK 2021). Ein umfangreiches Literaturverzeichnis von 10 Seiten belegt seine Aussagen. Es besteht bei der EMA politischer Korrekturbedarf. Die vorliegende 2. Auflage von 2019 kann naturgemäß nichts über Coronaimpfstoffe enthalten.
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Eine prägnante Beschreibung der Entwicklung unseres Gesundheitwesens bis hin zur aktuellen Deformierung der Krankenversorgung durch den Rückzug des Staates mit Übertragung dieser hoheitlichen Aufgabe an Kapitalinteressen.
