Stolz sollte nicht in Sturheit und Dummheit umschlagen, Deutschlands Selbstschädigung beenden

Von Unwissen kann keine Rede sein. Die fatalen Auswirkungen des Gasembargos werden überall genannt. Auch Minister Habeck nennt die Möglichkeit einer Katastrophe. Warum also nicht den Verzicht auf russisches Gas als Fehler zu zuzugeben? Hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung der Situation

Der absehbare Mangel hat verdeutlicht, wie vielfältig Erdgas benötigt wird. Nicht nur als Energieträger für Wärme- und Stromgewinnung, sondern auch als wichtiger Rohstoff. In der chemischen Industrie werden vielfältige unentbehrliche Produkte daraus hergestellt, auch Zwischenprodukte, die andere Industrien zwingend benötigen.

Der Gasmangel beeinträchtigt die Industrie

Die mit den Sanktionen ausgelöste Energiekrise hat zu massiven Preissteigerungen für Gas und Öl geführt, die ans Volk weitergegeben werden. Das große Sparen ist angesagt. Wer wenig Geld hat, muss es zusammenhalten. Also Verzicht auf Theater, Kultur, Reisen und nicht zwingende Neuanschaffungen wie Kleider, Hausgeräte, Möbel usw. Der wirtschaftliche Abschwung betrifft also weite Bereiche.

Der Gasmangel führt zu einer schweren Rezession

Der Staat kann die Veramung großer Bevölkerungsanteile nicht unbegrenzt abfedern. Deutschlands Staatsschulden sind bereits so hoch wie nie, mehr als 2,3 Billionen Euro bereits zum Jahresende 2021 laut Statistischem Bundesamt. Seither hat die Regierung noch weitere immense Verpflichtungen, auch für andere Staaten, in Folge des Ukraine-Krieges aufgenommen. Die zur Bezahlung notwendigen Steuereinahmen werden jedoch mit der Rezession einbrechen. Also der Veramung kann nur begrenzt mit staatlichen Mitteln entgegen gewirkt werden. Ministerin Baerbock sieht deshalb die Gefahr eines Bürgerkrieges. Weimarer Verhältnisse drohen.

Der Gasmangel führt zu gefährlichen gesellschaftlichen Verwerfungen.

Dieses abrupte Weg von Russlands Erdgas führt zur Reaktivierung der Kohleverbrennung und gar das die Umwelt verseuchende und für Anrainer gefährliche Frackingas wird eingekauft. Und obwohl deutsche Atomkraftwerke nur einen Anteil von 3-4 % zur Stromgewinnung beitragen, wird ihr Weiterbetrieb gefordert. Ignoriert wird dabei die Sicherheitslage, das marode AKW Neckarwestheim hätte längst abgeschaltet werden müssen.

Es lohnt sich der Artikel des fairkehr-Magazins, aus dem der rechte Ausschnitt ist.

Die Grünen waren doch nur deshalb die großen Gewinner der letzten Bundestagswahl, weil so vielen Menschen bewußt geworden ist, wie sehr wir dabei sind, unseren Planeten Erde für Mensch und Tier unbewohnbar zu machen. Die Abkehr von stetigem Wachstum und die Notwendigkeit von Einsparungen ist angesichts übermäßiger Ausbeutung begrenzter Ressourcen notwendig. Aber doch nicht mit einem radikalen Crashkurs und übermäßig vielen Opfern vertretbar.

Der Gasmangel wirft uns trotz erzwungener Einsparungen zurück beim Bemühen, den Klimawandel zu begrenzen.

Die Sanktionen nützen nicht den Ukrainern

Erkennbar verfehlen die internationalen Sanktionen gegen Russland ihr Ziel. Wegen gestiegener Energieexporte wird Putins Kriegskasse nicht leerer. Aber vor allem, der Krieg wird dadurch nicht abgekürzt, geschweige denn beendet. Unverändert sterben dort die Menschen, wird das Land zerstört.

Was macht das Ausland

Das handelt in vernünftigem Eigeninteresse. Frankreich, Italien  und Ungarn kaufen russisches Gas ein, mehr denn je zuvor. Es ist also offensichtlich trotz der Sanktionen möglich. Nur Deutschland lässt sich in den Selbstmord treiben. Der Tagesspiegel schreibt heute “Gehen sie (Gashändler) pleite, wäre das eine Katastrophe für die Wirtschaft. Wirtschaftskatastrophe heißt: weitere Pleiten, Kettenreaktion, Massenarbeitslosigkeit, gute Nacht, Deutschland.

Es bleibt eigentlich nur ein logischer Schritt: Das Gas-Emborgo zu beenden und entsprechende Verhandlungen mit Russland zu führen. Und das möglichst bald, ehe noch weitere Verwerfungen eintreten. Im Amtseid der Regierung heißt es, Schaden vom deutschen Volk abwenden, nicht herbeiführen.

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